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Abgasnachbehandlung bei RME (Biodiesel)-Betrieb
Regenerationseffekt
Die Vollstaendigkeit der Filterregeneration kann anhand der nach der Regeneration erreichten
Druckdifferenz dp beurteilt werden. In der folgenden Abb. 38 sind deshalb die zum
Abschluss des Regenerationsvorgangs im Belademodus gemessenen Druckdifferenzen und
die dazugehoerenden Filterlaufzeiten dargestellt.

Abb. 38: Laufzeit und Druckdifferenz nach der Regeneration des Partikelfilters bei RME
(additiviert) und Diesel Kraftstoff (additiviert)
Aus dieser Abbildung ist folgendes erkennbar:
- Der Versuch RME_Volll. ergab von allen Regenerationen bei RME die niedrigste
Druckdifferenz mit dp = 0,66 kPa. Der Regenerationsversuch Diesel Kraftstoff7_Volll. zeigte bei allen Diesel Kraftstoff-Versuchen den grössten Effekt und ergab eine Druckdifferenz über dem Filter von
dp = 0,76 kPa.
- Die Druckdifferenzen der mit Teillast durchgefuehrten Regenerationsversuche waren bei
RME gegenüber DK gleichmaessiger und niedriger. An dieser Stelle sei nochmals auf die
Abb. 32 und Abb. 34 hingewiesen, in denen die Regenerationsversuche RME3 und Diesel Kraftstoff3
mit vergleichbaren Nacheinspritzzeiten von mehr als 1000 s dargestellt sind. Die für
Versuch RME3 ausgewiesene Druckdifferenz lag mit dp = 0,70 kPa an der unteren Grenze
des Bereichs, der bei RME im Teillastbetrieb mit 0,70 < dp < 0,75 kPa gemessen wurde.
Für den Versuch Diesel Kraftstoff3 dagegen wurde mit 0,87 kPa ein Wert naeher an der oberen Grenze
des mit 0,81 < dp < 0,91 kPa ermittelten Bereichs gemessen.
- Für den Regenerationseffekt ist es unbedeutend, ob die Beladung des Filters wie z. B. für
die Versuche RME0NA, RME0w, RME1 und Diesel Kraftstoff8 ein- oder mehrfach unterbrochen
wurde.
- Der nach der letzten Regeneration im Versuch RME6 mit dp = 0.75 kPa ausgewiesene
Druckdifferenzwert zeigt, dass nach der erreichten Filterlaufzeit von 189 Stunden nur eine
geringe Erhöhung der Druckdifferenz gegenüber dem Ausgangswert eingetreten ist. Dieser
Wert liegt noch in dem bereits bei geringeren Filterlaufzeiten mit RME ermittelten Bereich
und gibt damit noch keinen sicheren Aufschluss über die Groesse des irreversiblen
Differenzdruckanstieges, der durch die Ablagerungen der Additivasche zu erwarten ist.
- Bei einer Regeneration mit Volllast kann sich nach der bisherigen Kenntnis eine noch
geringere Druckdifferenz ergeben.
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